Rezensionen ...

... zur Produktion
sic015-2 Schubert: Winterreise
Ingeborg Hischer (Mezzosopran),
Burkhard Bauche (Klavier)
„Lieder des Lebens und der Liebe“

Rückmeldungen
 
15. 05. 2015
[...] CD mit der Schubertschen Winterreise, die ich mir mit großer Freude angehört habe. Ich bin sehr beeindruckt von der souveränen Gestaltung, der guten und genauen Abstimmung zwischen Gesangsstimme und Klavierbegleitung. Die niedergeschlagene und bedrückende Stimmung wird vom Anfang bis zum letzten Lied durchgehalten, auch wenn gelegentlich hellere und freundlichere Passagen sich zeigen. Die trostlose Stimmung am Ende des Liederzyklus´ (Nr. 24: Leiermann) wird noch dadurch verstärkt, dass die Gesangsstimme nicht, wie sonst immer üblich zur Tonika zurückkehrt, sondern in der Dominante verharrt und damit alles offen läßt, oder besser: erahnen läßt. Nur die Klavierstimme kehrt in die Tonika zurück – ein großartiges Werk, das überzeugend und stimmungsvoll vorgetragen wird. Vielen Dank!

01. 01. 2015
[...] Allein, diese 24 Lieder nicht nur zu beherrschen, sondern zu gestalten, ist eine überdimensionale Leistung, und ich bin sehr beeindruckt davon! Mich rührte besonders die „Letzte Hoffnung“ und „Die Post“ [...]. Haben Sie herzlichen Dank für diesen neuen Eindruck des Werkes.

28. 12. 2014
[...] Inzwischen hatte ich Ruhe und Muße, die „Winterreise“ aus einer völlig neuen Perspektive zu hören! Wunderbar! Ein großartige Leistung der Sängerin und ihres Begleiters!

22. 12. 2014
[...] ganz herzlichen Dank für diese Aufnahme der Winterreise. Eine wahrhaft gelungene Interpretation, für die Sie mit Burkhard Bauche einen ausgezeichneten Partner gefunden haben. Dieser Zyklus begleitet mich nun schon eine ganze Weile in unterschiedlichen Interpretationen und ich bin sehr froh über diese weitere Facette.

16. 12. 2014
[...] ihre (und ihres Begleiters) Interpretationen sind nicht nur nachvollziehbar, sondern wirklich bewegend. Ihre so schöne, warme Mezzosopranstimme hat mich schon in früheren Aufnahmen für sie eingenommen.

13. 12. 2014
[...] kann die aufgerüttelte Gefühlswelt des einsamen Wanderers eindringlich spürbar machen. Bemerkenswert ist, wie sie bis in die Höhe ohne Registerbrüche Klang und Linie hält. Und mit welcher reichen Palette an Farben sie etwa im „Wegweiser“ den Stimmungsnuancen Ausdruck gibt. Das erzeugt eine Nachdenklichkeit, die lebenserfahrene Interpreten auszeichnet..

11. 11. 2014
Meine Frau und ich waren insbesondere deshalb sehr gespannt, weil der Winterreise ja ein „männliches“ Seelendrama zugrunde liegt und daher eine „weibliche“ Interpretation problematisch sein könnte. Nachdem wir nun die Aufnahme gehört haben, wissen wir aber: es geht! Und es geht nicht nur, sondern die Aufnahme überzeugt. Man vergisst dabei, dass es ein junger Handwerksbursche ist, der klagt. Das liegt nicht nur an dem dunklen Timbre der Stimme, sondern daran, dass angesichts der ausdrucksvollen Interpretation die Stimmlage selbst an Bedeutung verliert und man sich ganz auf die musikalische Gestaltung der Aussage konzentriert.


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